
Über mich

Meine Geschichte
Ich bin Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, verheiratet und Mutter eines Sohnes – und selbst ehemals schwer vom Post-Covid-Syndrom betroffen.
Wie viele Betroffene habe ich zahlreiche schulmedizinische und komplementäre Therapien ausprobiert. Einige halfen vorübergehend, indem sie gewisse Symptome etwas linderten, doch keine führte wirklich zur langfristigen Heilung.
Irgendwann stellte ich mir eine entscheidende Frage:
Wenn es keine Lösung von außen gibt – könnte es eine von innen geben?
So begann mein Weg zu einem tieferen Verständnis von Gesundheit und Heilung. Ich erkannte, wie stark das vegetative Nervensystem unsere Fähigkeit zur Regeneration, unser Immunsystem und unser Wohlbefinden beeinflusst, welche therapeutische Chance die Anpassungsfähigkeit unseres Gehirns (Neuroplastizität) mit sich bringt und welch entscheidende Rolle Ernährung, Darmgesundheit, Schlaf und weibliche Hormone für unsere Gesundheit spielen. Mit diesem Wissen - kombiniert mit schulmedizinischen Basistherapien und einem sehr unterstützenden Umfeld - arbeitete ich intensiv an und mit mir selbst, lernte Schritt für Schritt, meinen Körper wieder in Balance zu bringen – und fand meinen Weg zurück ins Leben.
Meine Tätigkeit
Heute begleite ich als Ärztin Menschen mit chronischen und/oder komplexen Erkrankungen auf ihrem Weg zu mehr Stabilität und Lebensqualität in einer Integrativen Sprechstunde. Darin integriert ist auch eine Spezialsprechstunde für Post-Covid und ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom).
Dabei kombiniere ich schulmedizinisches Wissen mit bewährten ganzheitlichen Ansätzen – immer mit wissenschaftlichem Blick und menschlicher Nähe.
Da die Kapazität zur persönlichen Betreuung und Begleitung von Menschen mit Post-Covid/ME/CFS begrenzt ist, entwickle ich gerade das Online-Programm Mind Body Recover – damit mein Wissen und meine Erfahrungen möglichst vielen Menschen zugänglich werden und ich sie bestmöglich auf Ihrem Weg begleiten kann.
Ebenso finden sich auf der Website gratis schulmedizinische Guidelines und weitere hilfreiche Infos zum Thema Post-Covid/ME/CFS.
Meine Arbeitsweise und Methoden

Individuelle
Beratung
Die Wahl einer Methode richtet sich nicht nach einem starren Programm, sondern nach Ihrer medizinischen Situation, Ihren Zielen, Ihrer Belastbarkeit und Ihren bisherigen Erfahrungen. Nicht jede Methode ist für jede Person passend. Wir entscheiden gemeinsam, was hilfreich und im Alltag umsetzbar sein könnte.
Zu Beginn klären wir, welche Abklärungen bereits erfolgt sind, welche Behandlungen laufen und wo eine hausärztliche oder fachärztliche Mitbetreuung wichtig ist. Ich führe keine apparative Diagnostik und keine Notfallversorgung durch; bei Bedarf koordiniere ich mich mit Ihren behandelnden Fachpersonen.
Bei Bedarf berücksichtigen wir Lebensstilfaktoren wie Ernährung, Tagesstruktur und Bewegung im Rahmen Ihrer individuellen Situation oder beziehen spezialisierte Fachpersonen ein.
Unten aufgeführte Ansätze dienen der Unterstützung und Symptomregulation. Sie bedeuten nicht, dass Beschwerden eingebildet oder ausschliesslich psychisch verursacht sind. Insbesondere bei Post‑Covid und ME/CFS sind Belastungsintoleranz und eine mögliche postexertionelle Symptomverschlechterung immer zu berücksichtigen.

Mind Body Medizin
Geist und Körper stehen in einer engen wechselseitigen Beziehung. Mentale Prozesse können körperliche Funktionen beeinflussen, umgekehrt hat der Zustand des Körpers einen entscheidenden Einfluss auf Gehirnaktivität, Wahrnehmung und psychisches Wohlbefinden.
Eine zentrale Rolle spielt dabei das vegetative Nervensystem, das alle unbewussten Körpervorgänge steuert und kontinuierlich Rückmeldung über den inneren Zustand des Organismus gibt. Dies lässt sich therapeutisch nutzen:
Kognitiv und aufmerksamkeitbasiert („top‑down“):
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Achtsamkeit und Meditation.
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Aufmerksamkeitslenkung und somatisches Tracking.
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Ausgewählte Elemente von Pain Reprocessing Therapy (PRT) und Brain‑Retraining.
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Umgang mit Angst, Alarmreaktionen und belastenden Symptomkreisläufen.
Bottom-up (vom Körper zum Geist):
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Atemregulation und Entspannungsverfahren.
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Sanfte körperorientierte Übungen zur Vagusaktivierung
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PEP oder TRE, wenn diese Verfahren individuell passend, gut verträglich und dosierbar sind.
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Alltagsnahe Unterstützung für Schlaf, Pausen, Rhythmus und Belastungssteuerung.
In Kombination mit schulmedizinischen Behandlungen können solche Verfahren dazu beitragen, die Selbstregulationsfähigkeit des Organismus zu fördern und den Genesungsprozess zu unterstützen.

Hypnose
Im Moment bin ich in Ausbildung zum Fähigkeitsausweis für medizinische Hypnose bei der SMSH, um in Zukunft ein weiteres hilfreiches Werkzeug in der Hand zu haben.
Hypnose hilft, mit der eigenen inneren Welt in Kontakt zu kommen. Sie fördert Entspannung, Sicherheit und das Entstehen neuer neuronaler Verbindungen. So kann Altes in neuem Licht gesehen werden und Neues kann entstehen, wachsen und sich im Nervensystem verankern. Zudem unterstützt die Hypnose die Selbstwahrnehmung und das Vertrauen in den eigenen Körper. All dies kann die Genesung unterstützen.
Aus- und Weiterbildungen
2026
Basic Skills in Psychosomatik SAPPM
seit 03/2024
Im Erwerb zum Fähigkeitsausweis medizinische Hypnose SMSH
05/2020
Facharzttitel für Allgemeine Innere Medizin
10/2015
Facharztprüfung Swiss Board Examination in General Internal Medicine
2013 und 2017
Grundlagenkurs und Aufbaukurs abdominelle Sonographie
2013-2020
Assistenzärztin in den Fachgebieten Innere Medizin, Hausarztmedizin, Chirurgie, Anästhesie, ambulante Notfallmedizin, Dermatologie
07/2013
Dissertation: „Die edukative Website Dermaguard zur Prävention von Hautkrebs nach Organtransplantation“, Mediendissertation
10/2012
Eidgenössische Prüfung Humanmedizin
2007
Grundkurs in MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) an der Universität Zürich
2006 - 2012
Studium Humanmedizin, Universität Zürich
2005 - 2006
Studium Industrial Design, Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich
2004 - 2005
Gestalterischer Vorkurs, Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern

